Groß Stadt hunger
BIG CITY HUNGER
GROSS STADT HUNGER
Es gibt Orte, an denen sich alle einfinden.
Jene, die an etwas glauben, und andere, die das „Nicht-Glauben“ zu ihrer Religion gemacht haben.
Es sind Orte wie diese, die unser Leben in der großen Stadt prägen – Orte, an denen sich alle Farben des Seins begegnen, Sprachen und Kulturen aufeinandertreffen und sich in einem ganz einfachen Bedürfnis vereinen: Hunger.
„Großstadthunger“ erzählt von Menschen, die sich in einem Restaurant begegnen und dort vielleicht ihren Hunger stillen, nicht jedoch ihre Einsamkeit.
BIG CITY HUNGER
There are places where everyone gathers.
Those who believe in something and others who have made “non-belief” their religion.
These are the kinds of places that shape life in the big city — places where all colors of being meet, where languages and cultures come together and unite in one simple need: hunger.
“Big City Hunger” tells the story of people who meet in a restaurant and may satisfy their hunger there, but not their loneliness.
Choreografie: Jelena Ivanovic
Musik und Komposition: Goran Kovacevic
Tänzer*innen:
Murat Alkan
Damiaan Bartholomeus Veens
Anna Wehsarg
Jelena Ivanovic
Akkordeon: Goran Kovacevic
Klarinette: Annette Heuser
Informationen
So 28.06.2026
14.30 Uhr Einlass
15.00 Uhr Beginn
VVK 15 EUR | 10 EUR ermäßigt
Veranstalter:
TanzRäume Internationales Tanzfestival gUG
.
Tanz Räume
Zwei Stücke. Zwei Abende.
House – Beyond the Hedge
Choreografie: Salvatore Piramide
(House – Beyond the Hedge) ist eine poetische Auseinandersetzung mit Distanz, Erinnerung und der fragilen Architektur von Zugehörigkeit. Das Stück bewegt sich zwischen inneren und äußeren Landschaften, in denen „Zuhause“ kein fester Ort ist, sondern etwas, das im Körper getragen wird.
Geprägt von einer gemeinsamen mediterranen Sensibilität und zugleich von Erfahrungen der Bewegung durch verschiedene Länder, entfaltet sich die Arbeit über Körper, Stimmen und Stille. Sprache erscheint und verschwindet, Begegnungen entstehen und lösen sich wieder auf. Nähe wird sowohl als Verbindung als auch als Trennung erfahrbar.
In Anlehnung an das Bild der Hecke aus L’Infinito von Giacomo Leopardi wird eine Grenze sichtbar, die den Blick versperrt – und gerade dadurch die Vorstellungskraft öffnet. Das „Haus“ steht dabei für Herkunft, real oder imaginiert, während „jenseits der Hecke“ den Drang beschreibt, diese Grenzen zu überschreiten.
Das Stück versteht Identität als etwas Bewegliches - als einen Zustand im Dazwischen, geprägt von Begegnung, Erinnerung und Veränderung.
Körper Zeit Erinnerung
Choreografie: József Csaba Hajzer
Körper Zeit Erinnerung ist eine choreografische Untersuchung von Erinnerung als körperlich eingeschriebenem Prozess. Der Körper fungiert als Speicher, in dem Erfahrungen, Bilder und Emotionen präsent bleiben, sich verändern und immer wieder neu auftauchen.
Vergangenheit und Gegenwart überlagern sich in einer offenen Struktur, in der Bewegungsmaterial fragmentarisch erscheint, sich verdichtet und erneut auflöst. Wiederholung, Verschiebung und Transformation bilden die Grundlage einer physischen Sprache, die zwischen Kontrolle und Loslassen oszilliert.
Die Arbeit erforscht die Beziehung zwischen Zeit und Körperlichkeit: Wie manifestiert sich Zeit im Körper? Wie wird Erinnerung durch Bewegung sichtbar und erfahrbar?
Körper Zeit Erinnerung schafft einen Raum, in dem individuelle und kollektive Erinnerungen miteinander in Resonanz treten und sich als fortwährender Prozess entfalten.
Informationen
ZWEI STÜCKE. ZWEI ABENDE.
Fr 24.07.2026 um 19:30 Uhr
Sa 25.07.2026 um 18:00 Uhr
VVK 15 EUR | 10 EUR ermäßigt
Veranstalter:
TanzRäume Internationales Tanzfestival gUG

