Konzerte der Konzertgesellschaft

Kammerkonzert Nerion Quartett Hiroshima
Mi 26.10.2022 19.30 Uhr

Kammerkonzert Nerion Quartett Hiroshima

Das Nerion Quartett Hiroshima wurde von Mitgliedern des Hiroshima Symphony Orchestra im Jahre 2019 gegründet und ging aus der „Only Chamber Music”-Konzertreihe hervor, die der aus Schwerte stammende Cellist Martin Stanzeleit seit 2003 durchgängig in Hiroshima organisiert.

Nachdem über lange Zeit in wechselnden Besetzungen unter Einbeziehung internationaler Gäste, u.a. Mitglieder der Berliner Philharmoniker, des Royal Philharmonic Orchestra und der Staatlichen Slowakischen Philharmonie gespielt wurde, kam der Wunsch nach einem festen Ensemble auf, das die Grundidee des Hiroshima Symphony Orchestra, „Musik für den Frieden“, in kleiner Besetzung umsetzt und überregional repräsentiert. So entstand das Nerion Quartett.

Der Name „Nerion“ ist das griechische Wort für „Oleander“, die offizielle Blume der Stadt Hiroshima. Nach der Verwüstung der Stadt im Jahre 1945 durch die Atombombe machte eine Prophezeiung die Runde, nach der in den folgenden 75 Jahren nichts auf dem verbrannten Grund wachsen würde. Doch nur wenige Wochen nach der Katastrophe zeigten sich die ersten Oleanderblüten, und seither gilt die Blume als Symbol für Überlebenswillen und Hoffnung der Einwohner Hiroshimas.

Im Jahre 2020 veröffentlichte das Nerion Quartett das Debut-Album „A Concert for Peace“, gefördert vom Japanischen Kultusministerium.

Zum Anlass des 75. Jahrestages der Atombomben-Abwürfe veranstaltete das Nerion Quartett u.a. in Hiroshima, Nagasaki und Fukuoka Friedens-Gedenkkonzerte. Das Konzert in Nagasaki fand im großen Saal des Nagasaki Atomic Bomb Museum in Kooperation mit der örtlichen Stiftung der „Hibakusha“ statt, in der Überlebende der Atombomben-Abwürfe organisiert sind.

Das Nerion Quartett ist Stipendiat der Affinis-Stiftung Japan. Im Jahre 2021 trat es beim „Beethoven Fest Hiroshima“ auf.

Auch die ursprünglich für 2020 geplante Deutschland Tournee des Nerion Quartetts 2022 steht im Zeichen des Mottos „Musik für den Frieden“ und möchte im Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75+2 Jahren ein Zeichen setzen für Abrüstung und Verständigung. Hierzu sind neben Konzerten u.a. in Köln, Hagen, Donaueschingen und Schwerte auch Veranstaltungen in Schulen geplant.

Zum Programm steht so viel fest: neben dem Klavierquintett op.44 von Robert Schumann und „Japanische Jahreszeiten“ – einer Sammlung japanischer Volkslieder, bearbeitet für Streichquartett wird noch ein weiteres Werk für Streichquartett gespielt werden.

Soichi Sakuma an der 1. Geige hat sowohl in Japan als auch in Deutschland sein Studium absolviert, zahlreiche Preise gewonnen und spielte u.a. an der Deutschen Kammerakademie Bremen.

MIsato Miyazaki an der 2. Geige hat in Japan u.a. auch Barockgeige studiert, ist wie ihre Kammermusikkollegen Gewinnerin zahlreicher Preise und seit 2017 im Hiroshima Symphony Orchestra

Akino Aono, Viola hat das Studium in Japan absolviert, Preise für Kammermusik und Solo Viola gewonnen und zuvor bereits als Stimmführerin gearbeitet. Auch sie gehört dem Orchester seit 2017 an.

Martin Stanzeleit, Violoncello studierte an der Foilkwangschule in Essen bei Young-Chang Cho, ferner bei bei Siegfried Palm und Heinrich Schiff. Er was Preisträger des Folkwang Wettbewerbs 1995. Solocellist der Kopenhagener Philharmoniker, seit 1998 als 1. Solocellist im Hiroshima Symphony Orchestra.

Buchautor von „Neugierig auf Japan“ und „Mein Hiroshima“. Autor beim staatlichen Fernsehsender NHK,

Ryoko Nomura, Klavier studierte in Japan, ist solistisch und kammermusikalisch international tätig und spielt mit dem Nerion Quartett Literatur für Klavierquintett – so auch in Schwerte im 2. Teil des Konzertes.,

Vorverkauf: Ruhrtalbuchhandlung und über karten@kgs-schwerte.de sowie ggf. telefonisch 02304 219610

 

 Kammerkonzert der Konzertgesellschaft
Di 07.03.2023 - 19:00 Uhr

Kammerkonzert der Konzertgesellschaft

Sjaella – das vielseitige, international bekannte A capella Ensemble

Homogen und individuell, leicht und kernig, präzise und frei – dieser Facettenreichtum ist es, der den Klang von Sjaella ausmacht. Die sechs Sängerinnen haben ihren gemeinsamen Weg vor 15 Jahren in ihrer Kindheit begonnen und entdecken seither immer weitere Abzweigungen. Sie sind offen für neue Einflüsse und haben den Mut, musikalische und thematische Grenzen auszudehnen. Von sakraler Vokalmusik des 20. und 21. Jahrhundert über Folksongs und Jazzstandards bis hin zu anspruchsvollen zeitgenössischen Kompositionen, ist das Repertoire ist entsprechend breit gefächert. Dies lässt sich auch an der umfangreichen Diskografie und an den inspirierenden gemeinsamen Projekten mit anderen Künstlern ablesen. Ende 2020 veröffentlichte Sjaella zwei Titel der Komponistin Paola Prestini in den USA und Mexiko.

Die Vielseitigkeit und die Nähe zu ihrem Publikum verschaffen Sjaella seit Jahren Engagements bei renommierten Musikfestivals im In- und Ausland, Gastauftritte in bedeutenden Häusern wie Musikverein Wien, Frauenkirche Dresden und Mozarteum Salzburg, Auftritte in Funk und Fernsehen sowie 1. Preise bei internationalen Wettbewerben für Vokalmusik. Konzertreisen führten die Sängerinnen bisher nach Großbritannien, Luxemburg, Finnland, Polen, Tschechien, Aserbaidschan, Ungarn, Österreich, Italien, Jordanien und nach Südafrika.

Die gemeinsamen Wurzeln reichen in ein Alter zurück, in dem Emotionen ungehindert fließen dürfen. Alle Verbundenheit ist stark, aller Genuss grenzenlos. Sjaella ist die Seele der Frauen, die gemeinsam auf der Bühne stehen und ihren kindlichen Erfahrungsraum nicht verloren haben. In diesem nährt sich Gemeinschaft von Spiel und individueller Stärke. Da sind Bewegung, Sprache, Geräusch und Klang; da sind Körper. Fokus und gemeinsamer Atem. Die Einheit all dessen ist es, was Sjaella erleben und geben möchte.

Im Jahr 2005 begann eine Entdeckungsreise, die die Künstlerinnen mittlerweile durch die ganze Welt führt. Sjaella hat seit Jahren einen festen Platz in der universalen Vokalmusik-Szene, konzertiert im Rahmen renommierter Festivals und wurde mit ersten Preisen zahlreicher Wettbewerbe ausgezeichnet. Konzertreisen führten das Ensemble zuletzt nach Südafrika, Belgien, Spanien und Norwegen.

Alle, die 2016 Sjaella bei einem ausverkauften Konzert der Konzertgesellschaft werden begeistert sein, diese 6 Musikerinnen wieder zu erleben- fantasievoll, mit allen akustischen Mitteln der Sprache und des Gesangs vertraut und eben: überaus überzeugend!

Vorverkauf: Ruhrtalbuchhandlung und über karten@kgs-schwerte.de sowie ggf. telefonisch 02304 219610