Konzerte derKonzertgesellschaft

Helios<br> Wer den Wind erweckt hat
So 15.3.2020 - 16 Uhr

Helios
Wer den Wind erweckt hat

Familienkonzert für Familien mit Kindern ab 5 Jahren

Freies Kinder- und Jugendtheater Hamm

Konzerte für Familien, Konzerte für Kinder im Kindergarten- alter und für Schulkinder: für die KGS war dies immer ein großes Anliegen. „Education“, also musikalische Erziehung, beginnt nach heutiger Einschätzung bereits „mit der Geburt“ – und so gibt es inzwischen sogar auch schon Konzerte für Säuglinge!

Wir starten nicht ganz so früh und wenden uns mit diesem Konzert an Familien mit Kindern ab 5 Jahren, wobei die Altersgrenze nach oben wirklich offen ist. Die Mischung aus Musik mit Percussion, Gesang, Gitarre, genialem Puppenspiel und einer spannenden Handlung packt auch Erwachsene.

Mit diesem Konzert am Sonntagnachmittag um 16 Uhr wollen wir Familien mit und ohne Kinder ansprechen, natürlich auch die Großeltern - also alle, die sich noch an ihre eigene Kindheit erinnern mögen und auf eine musikalische Reise mitgenommen werden möchten.

Der Wind hat aufgehört zu wehen – es ist windstill. Die Tiere beschließen, ihn gemeinsam zu suchen. Die Spinne macht sich als einzige alleine auf den Weg. Nach einer weiten und gefährlichen Reise über den Ozean findet sie den Wind und weckt ihn auf. Eine Heldentat, für die die anderen Tiere sie feiern werden!

Wenn da nicht die Fliege wäre...

Drei Musiker und Musikerinnen und zwei Puppenspieler setzen in der Regie von Barbara Kölling die lettische Mythe um. Mit Musik von Klarinette, Percussion und Gesang, bildhafter Sprache und vielen Tierfiguren erzählen sie die Geschichte, wie der Wind verschwand – und warum die Spinne anfing Netze zu weben.

Maryanne Piper, Maika Küster und Dominik Hahn treffen sich musikalisch im Bereich Jazz und Improvisation. Für „Wer den Wind erweckt hat“ haben sie moderne Kompositionen geschaffen und loten das große Klangspektrum ihrer Instrumente aus. Bahar Sadafi und Michael Lurse spielen zusammen virtuos das große Ensemble der Tierfiguren.

Die Produktion ist im Auftrag des Kultursekretariats NRW Gütersloh entstanden. Unterstützt wurde das Projekt vom Landesprogramm „HEIMWÄRTS“. Der Impuls für „Wer den Wind erweckt hat“ kam von der AG Musiktheater des Kultursekretariats. Ziel ist es, die begonnene Diskussion, um ein zeitgenössisches Musiktheater für Kinder in den Mitgliedsstädten des Kultursekretariats fortzusetzen und zu erweitern.

Dieses Familienkonzert ersetzt in diesem Jahr das Kindergartenkonzert. Ab 2021 werden die Kindergartenkonzerte wieder wie zuvor in der Aula des RTG stattfinden.

Wir danken dem Kultursekretariat NRW Gütersloh und dem Lions Club Schwerte-Caelestia für die besondere Förderung dieses Konzerts.

 Das Mannheimer Streichquartett
Do 2.4.2020 - 19.30 Uhr

Das Mannheimer Streichquartett

Vom Finden: Schlüsselmomente großer Komponisten

Daniell Bell - Violine Shinkyung Kim - Violine Sebastian Bürger - Viola Armin Fromm - Cello

Das Mannheimer Streichquartett wurde 1975 gegründet und ist damit eines der ältesten Streichquartette, in dem noch ein Gründungsmitglied musiziert. Es wurde geprägt durch Studien beim Amadeus-, La Salle- und dem Melos Quartett und gewann schnell Preise bei renommierten Wettbewerben wie beim „Preis des Deutschen Musikwettbewerbs“ oder beim internationalen Streichquartettwettbewerb in Evian.

Das Ensemble konzertiert sowohl in Deutschland als auch weltweit. Es war häufig auch Gast bekannter Festivals, so unter anderem beim Schleswig-Holstein Musikfestival, den Berliner Festwochen, den Schwetzinger Festspielen oder dem Festival Internacional de Musica de Cadaqués.

Einen wichtigen Platz im Schaffen des MSQ nehmen Rund- funkaufnahmen und Einspielungen von CDs ein. Preise dafür wie der Echo Klassik Preis und der deutsche Schall- plattenpreis zeugen von der hohen Qualität und der besonderen interpretatorischen Bedeutung der Aufnahmen.

Daniel Bell wurde in England geboren. Bereits im Alter von vier Jahren begann er mit dem Violinspiel. Er studierte an der Chetham‘s School of Music in Manchester, später in den USA beim Curtis Institute of Music in Philadelphia und beim Cleveland Institute of Music, wo er sein Studium abschloss. Wesentliche Impulse erfuhr Daniel Bell durch Donald Weilerstein, den ehemaligen Primarius des Cleveland Quartetts und durch Michel Schwalbé, langjähriger Konzertmeister bei den Berliner Philharmonikern.

Daniel Bell als Konzertmeister des Quartetts ist einer der vielseitigsten Geiger seiner Generation. Er war Mitglied in international gefeierten Quartetten, wie z.B. dem Henschel Quartett München, bis er 2015 die Position des Primarius im renommierten Mannheimer Streichquartett übernahm. Seit 2000 fuhren ihn regelmäßige Konzertauftritte in die wichtigsten Kulturmetropolen von Tokio bis New York. Der Erfolg seiner reichhaltigen diskographischen Arbeit in der „Königsklasse“ Streichquartett wurde u.a. mit einem „ECHO“ und dem Preis der deutschen Schallplattenkritik gewürdigt.

Shinkyung Kim an der 2. Geige ist in der Region wohlbekannt als 1. Konzertmeisterin der Dortmunder Philharmoniker. In Seoul, Korea, geboren erhielt sie ihre Ausbildung zunächst in Korea, bevor sie nach Europa kam. Nach dem Gewinn mehrerer Wettbewerbe in Korea und Europa, z.B. dem 1. Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb in Aberdeen/Schottland, studierte sie in Köln und Berlin und trat als Solistin u. a. mit dem Sinfonieorchester Berlin, den Dortmunder Philharmonikern und mit Orchestern in Korea auf. Seit 2001 ist sie auch Mitglied des MSQ.

Sebastian Bürger, Viola, wechselte im Alter von 12 Jahren von der Geige zur Bratsche. Er studierte an der Musikhoch- schule Köln und wechselte für das Konzertexamen in die Klasse von Prof. Diemut Poppen nach Saarbrücken. Wichtige Impulse erhielt er während eines Studienjahres in New York, wo er als Stipendiat der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“ und des „Mannes College of Music“ bei Prof. Paul Neubauer studierte. Seit 2003 ist er Solobratscher der Essener Philharmoniker und spielt als Gast in zahlreichen weiteren Klangkörpern von Rundfunk- und Opernhäusern. 2003 erhielt er einen Lehrauftrag an der Musikhochschule in Detmold, von 2005-2012 unterrichtete er als Lehrbeauftragter für Viola an der Folkwang Universität der Künste.

Armin Fromm, in Stuttgart geboren, studierte nach dem Abitur als Stipendiat an der Musikhochschule Köln. Er gewann verschiedene Wettbewerbe, z. B. den Tonger Wettbewerb in Köln und den Prager Frühling. Von 1988-1997 hatte Armin Fromm eine Celloklasse an der Musikhochschule in Köln. Als Solist trat er u.a. mit dem Orchester der Beethovenhalle Bonn, dem Mainzer Kammerorchester und dem Radio Sinfonie Orchester Zagreb auf. Armin Fromm ist Solo-Cellist der Essener Philharmoniker und unterrichtet seit 2006 an der Düsseldorfer Musikhochschule.

 Highlights der Proms
So 14.6.2020 - 19 Uhr

Highlights der Proms

Ohrwürmer aus Oper, Musical, Film und Konzertsaal

Antje Bitterlich - Sopran Stephan Boving - Tenor Martin Ohu - Bass

Chor der Konzertgesellschaft Schwerte Oratorienchor der Stadt Kamen Neue Philharmonie Westfalen Leitung: Franz Leo Matzerath

Unter dem Titel „Highlights der Proms“ wollen wir Ihnen im dritten Jahr in Folge Arien und Chöre aus den beliebtesten Opern, Operetten und Musicals zusammen mit großartiger Instrumentalmusik präsentieren. Die beiden Chöre und die Solisten dieses Programms wollen Sie mit dem Orchester der Neuen Philharmonie Westfalen wieder mit den schönsten Melodien in die Welt des Musiktheaters entführen.

Wie in den letzten beiden Jahren sollen dabei die eher „klassischen Dauerbrenner“ der Opernbühnen durch „Ohrwürmer“ aus der Welt des Musicals, des Films und der klassischen Instrumentalmusik angereichert werden, die sich ebenfalls seit Jahren oder gar Jahrzehnten in Konzertsälen wie Radio- und Fernseh-Programmen allergrößter Beliebtheit erfreuen.

Besonders positiv aufgenommen wurden von vielen Besuchern unserer letzten ‚‚Proms-Konzerte“ die Titel aus der Welt des Films, die ja früher in unseren Konzerten aus

„Oper und Operette“ eher nicht zu hören waren. Gerade diese Stücke zeigen aber, dass auch im 20. und 21. Jahrhundert mitreißende Orchestermusik entstanden ist, die mit den Klangwelten von Klassik und Romantik doch eng verwandt ist. Sie strahlen Leichtigkeit und neuen Schwung aus und sind deshalb auch aus dem Repertoire der großen Sinfonieorchester heute nicht mehr wegzudenken. Mit ihren „barrierefrei“ ins Ohr gehenden Melodien und Rhythmen sind viele solcher Filmmusiktitel zu echten Ohrwürmern geworden, die auch Nicht-Cineasten begeistern.

In unserem diesjährigen Konzert werden zum einen auf der Seite der klassischen Oper Arien und Chöre aus Lortzings Zar und Zimmermann, Beethovens Fidelio und aus Humperdincks Hänsel und Gretel im Mittelpunkt stehen. Auf der etwas leichteren Seite von Operette und Musical wollen wir Sie diesmal mit „Evergreens“ aus Giuditta (Franz Lehár) oder My Fair Lady (Frederick Loewe) begeistern.

Mit Jules Massenets Meditation aus seiner Oper Thais wer- den Sie - gespielt von der Solovioline - ein besonders beliebtes Intermezzo hören, wobei die Melodie selbst vermutlich viel bekannter ist als ihre Herkunft. Das große Orchester der Neuen Philharmonie Westfalen wird schließlich Highlights klassischer Filmmusik spielen, deren Komponisten in der Welt des Films zu höchsten Ehren gekommen sind: Hans Zimmer, Ennio Morricone und John Williams sind gleichsam die drei „Giganten“ der Filmmusik, deren dynamische und mitreißende Musik immer wieder jedes Film- und Konzertpublikum begeistert.

2. Sommerkonzert<br> Gnesins Duo
So 19.7.2020 - 17 Uhr

2. Sommerkonzert
Gnesins Duo

Halle 2

Vadim Baev - Akkordeon
Konstantin Zvyagin - Klavier

Das „Gnesins Duo“ ist ein junges Duo mit einem Pianisten und einem Akkordeonisten. 2014 gründeten die beiden russischen Künstler das Ensemble. Beide haben eine fundierte professionelle Ausbildung an ihrem Instrument an der berühmten „Gnesins Musikakademie“ in Moskau abgeschlossen – nach der sie auch ihr Ensemble benannt haben. So jung die beiden sind – so haben sie schon viele Soloauftritte und Konzerte mit anderen Ensembles hinter sich und verfügen über eine breite Konzerterfahrung in Russland und inzwischen auch weit darüber hinaus.

Das Akkordeon ist traditionell in den Ländern östlich von Deutschland und besonders in Russland ein „ernstzunehmendes“ Instrument mit einer reichhaltigen Literatur. Die Kombination dieser beiden so unterschiedlichen Tasteninstrumente ist nun eine besonders spannende Angelegenheit!

Vadim Baev, der Akkordeonspieler, wurde in Sewerodwinsk, Nord-Russland geboren, der Pianist Konstantin Zvyagin in der alten russischen Stadt Velikij Nowgorod. Beide Musiker haben nicht nur die berühmte Gnesins Musikakademie in Moskau absolviert (2014), sondern auch ihr Studium an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln (2018) abgeschlossen.

3. Sommerkonzert<br> Tropical Turn Quartett
So 19.7.2020

3. Sommerkonzert
Tropical Turn Quartett

Open-Air auf dem Plateau!

Buck Wolters - Gitarre Christian Kappe - Trompete Uli Bär - Kontrabass Benny Mokross - Schlagzeug

Die einzigartige Synthese aus klassischem Jazz und latein- karibischen Rhythmen wie Samba, Salsa, Son Cubano und Merengue haben die vier Musiker von Tropical Turn nun auf ihrer ersten gemeinsamen CD „¡Más Café!“ eingespielt. Das Ergebnis ist eine Musik wie der Sommer: mal locker-leicht und entspannt, mal heiß und expressiv. Kompositionen, die vibrierend vor Energie und Lebensfreude zum Tanzen und Träumen einladen.

Künstlerische Finesse trifft auf hohen Unterhaltungswert. Virtuosität und Klangdynamik bringen sie mit. Gleichzeitig damit aber auch die der Musik innewohnende Energie und Lebensfreude über Noten mitzuteilen, scheint Geheimnis und der Erfolg des Quartetts zu sein.

Im Zentrum stehen die Kompositionen des Bandleaders Burkhard „Buck“ Wolters. Er studierte Klassische Gitarre an der heutigen Hochschule für Musik Detmold, sowie Jazzgitarre und Komposition an der Amsterdamer Hochschule der Künste. Seine Kompositionen werden von Kanada bis Neuseeland weltweit öffentlich aufgeführt und von renommierten Verlagen vertrieben. Nach Aalborg, Bern, Buenos Aires, Caracas, Luxemburg, München, Hamburg, Tijuana, Wien (u.a.) wird Buck Wolters regelmäßig zu internationalen Gitarrenfestivals eingeladen. Zahlreiche Rundfunk- und Studioaufnahmen ergänzen sein Schaffen.

Mit dem Tropical Turn Quartett hat Buck Wolters eine Besetzung gefunden, die seine latein-karibischen Kompositionen auf ideale Weise umsetzt.

Christian Kappe spielt nicht nur Trompete und Flügelhorn, sondern auch
Kornett und Ventilposaune. Zudem ist
er als Komponist, Arrangeur und Musikpädagoge tätig und spielt immer wie-
der auch in anderen Jazz-Formationen
als der eigenen Band „Cru Sauvage“.
Nach der Ausbildung am Rotterdams Conservatorium holte sich Kappe seinen Feinschliff u. a. in der Berklee School of Music in Boston und bei Musikern wie John Abercrombie, Markus Stockhausen, John Taylor und Kenny Wheeler.

Uli Bär, Kontrabass, durchlief eine klassische und eine Jazz- Ausbildung an den Hochschulen Dortmund, Münster und Hamburg. Er ist der Initiator der beiden überregional bekannten und erfolgreichen Festivals „Celloherbst am Hell- weg“ und „Take 5 Jazz am Hellweg“. Darüber hinaus setzt er sich vor allem auch für die Förderung von jungen Musikern ein und begeistert als leidenschaftlicher Musikpädagoge mit seinen Kinderkonzerten und seinem Ensemble „Uli Bär und die ABC Jazz Band“ auch die jungen und jüngsten Zuhörer.

Benny Mokross mit Schlagzeug und Percussion absolvierte ein Jazz-Studium an der Folkwang Universität und ist ein international gefragter Tour- und Studiomusiker. Er hat bereits über 3000 Konzerte gespielt und ist auf über 40 Alben zu hören.