Konzerte der Konzertgesellschaft

2. Sommerkonzert<br> Marimba und Klavier im Duo
So 10.07.2022 17 Uhr

2. Sommerkonzert
Marimba und Klavier im Duo

Das Duo Fumito Nonoya und Benjamin Nuss – Marimba und Klavier – ist seit 2016 als solches unterwegs und äußerst erfolgreich.

Der Marimbist Fumito Nunoya genießt internationale Aufmerksamkeit als einer der führenden Marimbisten der heutigen Zeit. Geboren in Odate, Japan und lebt seit einigen Jahren in Deutschland.

Er lehrt Marimba an der Hochschule für Musik Detmold in Deutschland seit 2009. Zusätzlich zu Auftritten in Deutschland und innerhalb Europas, reist er auch regelmäßig zu Konzerten in Japan und den USA.

Fumito Nunoya begann mit dem Klavierspielen im Alter von 7 Jahren, und mit dem Spielen von   Schlagzeugen einschließlich der Marimba im Alter von 13 Jahren.

Sein Repertoire umfasst ein Spektrum von Solo und Kammermusikstücken für Marimba, sowie Adaptionen von Bach, Piazzolla, japanischer Folkmusik, Ennio Morricone und vielem mehr. Benyamin Nuss gehört seinerseits zu den profiliertesten und erfolgreichsten Pianisten der jungen Generation. Durch seine in den Klassikcharts platzierten CDs (Deutsche Grammophon) „Nuss plays Uematsu“ und „Fantasy World“ sowie den Welttourneen mit „Final Fantasy“-Konzerten gewinnt er eine neue junge Zuhörerschaft für klassische Musik.
Als ein Konzertsolist ist Herr Nunoya unter anderem mit viele. namhaften Orchestern in den USA Japan und auch in Deutschland aufgetreten. Benyamnin Nuss stammt aus einer Musikerfamilie und ist in der klassischen Musik ebenso zuhause wie im Jazz: er tritt auch als Jazzpianist gemeinsam mit seinem Vater dem Jazzposaunisten Ludwig Nuss und im Fries-Nuss Quartett auf.
Das Repertoire des Duos umfasst die klassische Moderne, Bearbeitungen von Vivaldi bis Piazzolla und Jazztiteln.

Vorverkauf: Ruhrtalbuchhandlung und über karten@kgs-schwerte.de sowie ggf. telefonisch 02304 219610

Kammerkonzert Nerion Quartett Hiroshima
Mi 26.10.2022 19.30 Uhr

Kammerkonzert Nerion Quartett Hiroshima

Das Nerion Quartett Hiroshima wurde von Mitgliedern des Hiroshima Symphony Orchestra im Jahre 2019 gegründet und ging aus der „Only Chamber Music”-Konzertreihe hervor, die der aus Schwerte stammende Cellist Martin Stanzeleit seit 2003 durchgängig in Hiroshima organisiert.

Nachdem über lange Zeit in wechselnden Besetzungen unter Einbeziehung internationaler Gäste, u.a. Mitglieder der Berliner Philharmoniker, des Royal Philharmonic Orchestra und der Staatlichen Slowakischen Philharmonie gespielt wurde, kam der Wunsch nach einem festen Ensemble auf, das die Grundidee des Hiroshima Symphony Orchestra, „Musik für den Frieden“, in kleiner Besetzung umsetzt und überregional repräsentiert. So entstand das Nerion Quartett.

Der Name „Nerion“ ist das griechische Wort für „Oleander“, die offizielle Blume der Stadt Hiroshima. Nach der Verwüstung der Stadt im Jahre 1945 durch die Atombombe machte eine Prophezeiung die Runde, nach der in den folgenden 75 Jahren nichts auf dem verbrannten Grund wachsen würde. Doch nur wenige Wochen nach der Katastrophe zeigten sich die ersten Oleanderblüten, und seither gilt die Blume als Symbol für Überlebenswillen und Hoffnung der Einwohner Hiroshimas.

Im Jahre 2020 veröffentlichte das Nerion Quartett das Debut-Album „A Concert for Peace“, gefördert vom Japanischen Kultusministerium.

Zum Anlass des 75. Jahrestages der Atombomben-Abwürfe veranstaltete das Nerion Quartett u.a. in Hiroshima, Nagasaki und Fukuoka Friedens-Gedenkkonzerte. Das Konzert in Nagasaki fand im großen Saal des Nagasaki Atomic Bomb Museum in Kooperation mit der örtlichen Stiftung der „Hibakusha“ statt, in der Überlebende der Atombomben-Abwürfe organisiert sind.

Das Nerion Quartett ist Stipendiat der Affinis-Stiftung Japan. Im Jahre 2021 trat es beim „Beethoven Fest Hiroshima“ auf.

Auch die ursprünglich für 2020 geplante Deutschland Tournee des Nerion Quartetts 2022 steht im Zeichen des Mottos „Musik für den Frieden“ und möchte im Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75+2 Jahren ein Zeichen setzen für Abrüstung und Verständigung. Hierzu sind neben Konzerten u.a. in Köln, Hagen, Donaueschingen und Schwerte auch Veranstaltungen in Schulen geplant.

Zum Programm steht so viel fest: neben dem Klavierquintett op.44 von Robert Schumann und „Japanische Jahreszeiten“ – einer Sammlung japanischer Volkslieder, bearbeitet für Streichquartett wird noch ein weiteres Werk für Streichquartett gespielt werden.

Soichi Sakuma an der 1. Geige hat sowohl in Japan als auch in Deutschland sein Studium absolviert, zahlreiche Preise gewonnen und spielte u.a. an der Deutschen Kammerakademie Bremen.

MIsato Miyazaki an der 2. Geige hat in Japan u.a. auch Barockgeige studiert, ist wie ihre Kammermusikkollegen Gewinnerin zahlreicher Preise und seit 2017 im Hiroshima Symphony Orchestra

Akino Aono, Viola hat das Studium in Japan absolviert, Preise für Kammermusik und Solo Viola gewonnen und zuvor bereits als Stimmführerin gearbeitet. Auch sie gehört dem Orchester seit 2017 an.

Martin Stanzeleit, Violoncello studierte an der Foilkwangschule in Essen bei Young-Chang Cho, ferner bei bei Siegfried Palm und Heinrich Schiff. Er was Preisträger des Folkwang Wettbewerbs 1995. Solocellist der Kopenhagener Philharmoniker, seit 1998 als 1. Solocellist im Hiroshima Symphony Orchestra.

Buchautor von „Neugierig auf Japan“ und „Mein Hiroshima“. Autor beim staatlichen Fernsehsender NHK,

Ryoko Nomura, Klavier studierte in Japan, ist solistisch und kammermusikalisch international tätig und spielt mit dem Nerion Quartett Literatur für Klavierquintett – so auch in Schwerte im 2. Teil des Konzertes.,

Vorverkauf: Ruhrtalbuchhandlung und über karten@kgs-schwerte.de sowie ggf. telefonisch 02304 219610