Cello Herbst
am Hellweg
EUROPA BEI UNS!
Der Celloherbst am Hellweg 2026 ist ein Festival von außergewöhnlicher Vielfalt und internationaler Reichweite. Es bricht bewusst mit den Erwartungen an ein reines Klassik-Event und zelebriert das Cello in seinem gesamten Facettenreichtum: von Tango, Pop und Rock über Jazz und Alte Musik bis hin zu zeitgenössischen Werken und Literaturprojekten.
Der musikalische Schwerpunkt liegt auf Ensembles aus ganz Europa, was sich in einem hochkarätigen internationalen Programm widerspiegelt.
Das Publikum in der Rohrmeisterei darf sich auf Konzerterlebnisse mit herausragenden Künstler*innen freuen, mit internationalen Gästen.
Informationen
Veranstalter:
21.10.2026
Acoustic String Ensemble
Facettenreiches Crossover
Ein außergewöhnliches Klangerlebnis erwartet das Publikum, wenn das Acoustic String Ensemble zu einer musikalischen Reise durch vier Jahrhunderte einlädt. Das Trio verbindet kammermusikalischen Jazz mit Ein-flüssen aus Klassik, Folk und Pop – romantisch und zeitgemäß, offen für Experimente.
Im Zentrum stehen die farbenreichen, swingenden Dialoge zwischen Uli Bär am Kontrabass, Felix Krampen an der Gitarre und Daniel Brandl am Violoncello. Bär und Krampen verbindet eine langjährige musikalische Freundschaft seit ihrer Jugendzeit und dem gemeinsamen Musikstudium in Dortmund. Cellist Daniel Brandl studierte am Konservatorium in Arnheim und ist seither in den vielfältigen Welten der improvisierten Musik zu Hause. Gemeinsam interpretieren sie Werke von Bach, Metheny, Villa-Lobos sowie eigene Kompositionen von Bär und Brandl auf ganz persönliche, eigenwillige Weise – klangverliebt, innovativ und voller Spielfreude.
Den Cellisten Daniel Brandl werden viele von dem Mundorgel-Projekt in der Rohrmeisterei kennen.
03.11.2026
Café de Paris
Café de Paris - C’est la vie (Chanson) feat. Jean-Claude Seferian (Frankreich)
Das Ensemble „Café de Paris“ präsentiert die Musik des »Swinging Paris«.
Diese Musik bestimmte in den verrückten 30er/40er -Jahren das kulturelle Leben in den Bars und Music Halls zwischen Montmartre und Saint-Germain-des-Prés und in den zahllosen Tanzcafés, wo die beliebten »Bals Musettes« stattfanden.
Französische Chansons zu singen ist die Leidenschaft von Jean-Claude Séférian und so klingen die berühmte Chansons von Édith Piaff wie "Sous le ciel de Paris“ und oder “la mer“, ganz authentisch. Mit den ausgezeich-neten Musikern des Ensemble „Café de Paris“ ist er im Rahmen des Celloherbst am Hellweg und des Pfingst-festival auf dem Emscherquellhof zu Gast gewesen. Obwohl Jean-Claude Séférian schon als Kind sang, studierte er zunächst in Nizza Klavier und schloss dann sein Studium in Münster ab. Erst der Tod seines Idols Georges Brassens 1981 brachte den professionellen Pia-nisten dazu, französische Chansons zu singen. Seine Frau, mit er heute in Münster lebt, lernte er in Paris, in der Stadt der Liebe kennen.
Тaras Makhno ist ein Akkordeonist aus der Ukraine, dessen künstlerischer Weg ihn von der klassischen Ausbil-dung in seiner Heimat bis an die Folkwang Universität der Künste Essen führte. Der Kontrabasssist Uli Bär und der Gitarrist Felix Krampen kennen sich schon seit Teenager-Zeiten und sind seitdem “Ziemlich beste Freunde“, haben gemeinsam in Dortmund Musik studiert und sind hervorragend aufei-nander eingespielt. Als Duo „Two for the Road“ und im „Acoustic Jazz Quartett“ sind sie seit mehreren Jahren unterwegs.
Als Gast unterstützt der Cellist Thomas Büttner das Ensemble.
18.11.2026
Tango Ensemble Contrabajando
Die 4 Jahreszeiten von Buenos Aires
Das international besetzte Tango Ensemble Contrabajando um die Cellistin Felicitas Stephan lässt die Zuhörer eintauchen in den musikalischen Kosmos des bekennenden Jazz- und Bach-Fans Astor Piazzolla: in die Sehn-sucht, die Fröhlichkeit, die Eleganz, den Witz und die Virtuosität des Tango Nuevo.
Das Tango-Quintett begeistert mit Spielfreude, Leidenschaft, Emotionen, Kreativität und tiefgründigen Melodien unabhängig von stilistischem Schubladendenken und bezaubert sein Publikum mit einem mitreißenden Pro-gramm, das nach Argentinien und in die Hafenkneipen von Buenos Aires führt, von wo der Tango seinen Sie-geszug um die Welt antrat.
Seine Heimatstadt Buenos Aires inspirierte Astor Piazzolla zeit seines Lebens und so fasst Piazzolla auch in seinen „Vier Jahreszeiten von Buenos Aires“ das moderne Leben in der Großstadt Buenos Aires, deren Bewoh-ner sich "Porteños" nennen, in Töne.
Was den Stil jener argentinischen Jahreszeiten betrifft, so ist er geprägt von den Klängen des Tangos und des Jazz, von durchaus neutönenden aggressiven Klängen und einer fast bedrohlichen Dramatik, wie sie für Piaz-zolla typisch sind. Im Tango Ensemble Contrabajando haben sich fünf leidenschaftliche Musiker*innen zusam-mengefunden, die auf die Musik Piazzollas eingeschworen sind und mit viel Spielfreude die unterschiedlichen rhythmischen, harmonischen und klanglichen Facetten seiner Werke differenziert zum Schwingen bringen. Die Melancholie von Piazzollas Tango, die pulsierende Energie und die gefühlvolle Eleganz der „Tango Pasión“ macht das Quintett unmittelbar spürbar.
Die Cellistin Felicitas Stephan ist die künstlerische Leiterin des weltweit größten Cellofestivals „Celloherbst am Hellweg“. Traurig sanft, aber auch bestimmend deutlich lässt sie ihr Cello singen. Sie entlockt ihrem Instrument wunderbare Kantilenen und verleiht damit dem Grundtenor des Tango Nuevo die Dimension und Ausdruckskraft der menschlichen Stimme, das ist einfach großartig. (nrwjazz.net Januar 2020). Nikola Komatina, der aus Serbien stammt und in Deutschland lebt, studierte bei Prof. Gregorz Stopa am Kon-servatorium Wien und an der Hochschule für Musik Detmold sowie bei Prof. Mie Miki an der Folkwang Uni-versität der Künste Essen und ist Preisträger des GWK Wettbewerbes.
Der Gitarrist Andreas Heuser gilt als einer der wichtigsten deutschen „Weltmusiker“, er ist bekannt als ein musi-kalischer Brückenbauer zwischen unterschiedlichen Musikkulturen und Stilen. Seit 2003 leitet er das multikultu-relle Transorient Orchester, mit dem er 2017 WDR-Jazzpreisträger wurde.
Der einem breiten Publikum durch das Festival „Take5 Jazz am Hellweg“ bekannte Kontrabassist Uli Bär sorgt für ein rhythmusgebendes solides Fundament, zeigt aber auch, dass er seinen Kontrabass überzeugend solis-tisch spielen kann.
Die russische Pianistin Anna Polomoshnykh studierte an der "Gnesin" Musikhochschule in Moskau und ergänz-te ihre klassische Ausbildung mit einem Studium der Jazz-Improvisation. Inzwischen in Deutschland beheima-tet, ist sie international gefragt als Liedbegleiterin und Kammermusikerin.
Mit seiner interessanten Besetzung bildet das Ensemble Contrabajando eine Ausnahme in der Ensemble-Landschaft. Eine emotionsbetonte Bereicherung der Musik sollte es von Anfang an sein. Begleiten Sie die Mu-siker auf ihrer Reise nach Argentinien mit Piazzollas Musik und erleben Sie, wie das Ensemble Contrabajando „Die vier Jahreszeiten von Buenos Aires“ von Astor Piazzolla aufführt.
Felicitas Stephan – Violoncello
Nikola Komatina - Akkordeon
Andreas Heuser - Gitarre
Uli Bär – Kontrabass
Anna Polomoshnyk - Klavier
Informationen
20.00 EUR

